HÜDOPEDIA – Das Hüttendorf-ABC

Hier findet ihr Information rund um’s Rimparer Hüttendorf, egal, ob ihr selbst schon mal dabei wart, dabei sein wollt oder euch dafür interessiert. Schaut mal durch und wenn ihr Begriffe vermisst, könnt ihr euch gerne melden. Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, aber mit eurer Hilfe können wir diese hoffentlich bald erreichen!
Und bitte nicht immer alles zu ernst nehmen, wir hatten auch viel Spaß bei der Erstellung von HÜDOPEDIA! 😉
A wie
Aufbau und Abbau: Die Arbeiten vor und nach dem Hüttendorf gehören zu den wichtigsten und benötigen viele Eltern, die mit anpacken, um den Kindern eine tolle Zeit auf dem Hüdo zu bereiten.
An- und Abmelden: Die Kinder melden sich jeden Morgen bei den Betreuern an, und wenn sie Nachmittags von ihren Eltern/Verwandten/Berechtigten abgeholt werden, auch wieder ab. Falls wir am Ende also noch nicht abgemeldete Kinder auf der Liste haben, werden wir diese suchen – jedoch nicht bei ihnen zu Hause, wo sie bis dahin wahrscheinlich schon sind 😉
Also bitte, sprecht mit euren Kindern: immer an- und abmelden!!!
Abfall: Bei so vielen Kindern fällt natürlich auch viel Abfall an, der so gut es geht getrennt wird. Kinder, die ihren Abfall oder unbenötigtes Baumaterial aus den Hüttenfenstern zu entsorgen versuchen, dürfen sich gerne an der täglichen Platzreinigung beteiligen.
B wie
Betreuer*innen: Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 25 Jahren, die ein tolles Team unter der Rimparer Projektleitung bilden, den Kindern beim Hüttenbau helfen und mit ihnen viele spannende und abwechslungsreiche Workshops durchführen.
Brotzeit: Die ElternIni stellt jeden Tag kostenfrei Tee und Gemüsesticks zur Verfügung sowie ein warmes Mittagessen ausgibt. Zusätzlich können sich die Kinder vormittags Wienerli mit oder ohne Brötchen sowie Brezeln kaufen und am Nachmittag kommen Crêpes, Waffeln, Eis und Eisschokolade hinzu.
Ansonsten dürfen natürlich eine Brotzeit sowie Getränke von zu Hause mitgebracht werden. Gegessen wird allerdings nur im Gemeinschaftsbereich des Grillplatzes und nicht in den Hütten, damit Essenreste keine Ameisen oder Wespen anlocken.
C wie
Corona: Das gibt´s leider nicht nur als Bier! 2020/21 hinderten diese Viren uns am Hüttenbau oder mindestens am “normalen” HüDo. Das war definitiv kein Spaß!
Crêpes: Eine der Lieblingsspeisen der Kinder, die von vielen helfenden Händen als Stärkung durchgehend für kleines Geld angeboten werden.
D wie
Draußen: Alles findet draußen statt. Spielt das Wetter mal nicht mit, können sich die Kinder in ihre Hütten oder den Zelten verkriechen; wetterfeste Kleidung, Käppi und vor allem festes Schuhwerk sind bei schönem Wetter trotzdem wichtig.
E wie
Eltern: Ihre Hilfe ist das A und O auf dem Hüdo. Dank der fleißigen Eltern können während der gesamten Zeit den Kindern Speisen und Getränke angeboten werden.
Eltern-Ini: Ohne die Vorstandschaft der Eltern-Ini, die sich um Finanzen, Mittagsessen, arbeitswütige Helfer*innen, Anmeldung usw. kümmert, geht gar nix! Und es werden immer wieder Personen als Unterstützer und Nachrücker gesucht! Je mehr, desto besser, dann verteilt sich die Arbeit auf mehrere Schultern.
F wie
Fichtenstämme: werden gebraucht, um anständige Dächer oder den zweiten Stock zu bauen, kommen aus den Rimparer Wäldern und werden unter Ächzen und Stöhnen von den Betreuern und Helfern zum Platz gekarrt.
Fleißig: Natürlich sind auch die Kinder beim Hüttenbau fleißig! Wie alle Helfer*innen, die Betreuer*innen und und und … .
G wie
Gemeinsam: Das Hüdo wird ein einmaliges Ferienerlebnis für die Kinder, wenn alle gemeinsam, Hand in Hand, helfen und sich engagieren.
H wie
Hütten: Ohne sie wäre das Hüttendorf kein Hüttendorf! Und damit sie auch was taugen, darf am Ende der zweiten Woche darin übernachtet werden.
I wie
Initiative: Eltern-Initiative (Eltern-Ini) nennt sich der Verein, der das HüDo mitfinanziet und die Bewirtung der Kinder koordiniert. Initiative können aber alle ergreifen, die sich dem Hüttendorf verbunden fühlen.
J wie
Jede und Jeder: Die Möglichkeit, einen Beitrag zum Hüttendorf zu leisten, findet jede und jeder.
K wie
Kinder: Hüttendorf ohne sie geht einfach nicht!
Kleidung: Zum anständigen Bauen braucht man anständige Kleidung: festes Schuhwerk (evtl. Zusatzschuhe für Workshops?), dem Wetter angepasste Kleidung, Käppi, Arbeitskleidung die auch mal schmutzig werden darf.
Kuchen: Sind der kleinste Beitrag zum Gelingen des Hüdos. Sie werden jeden Tag im Elterncafé angeboten und sind von Freiwilligen gebacken.
L wie
Lagerfeuer: Darf bei den Veranstaltungsabenden und bei der Übernachtung natürlich auf keinen Fall fehlen! Wo sonst sollen sich Eltern, Kinder, Verwandte und das Betreuerteam abends bis spät in die Nacht gemütlich zusammensetzen und den Tag ausklingen lassen. Für die richtige Atmosphäre sorgen Stockbrot, Popcorn, Gegrilltes und vieles mehr.
Listen: Sind nötig, um die vielen nötigen Helfer und Spenden zu verwalten. Seit 2023 finden sich die Listen als Formulare in der JugendApp.
Lutz: Wird für immer in unseren Gedanken, Herzen und Hütten sein. Ohne ihn wäre das Hüttendorf nicht das, was es heute ist. Der Jugendsozialpädagoge Lutz Dieter hat sich jahrelang mit großem Engagement und Herzblut um das Hüttendorf gekümmert, bis er 2025 tödlich verunglückte.
M wie
Material: Um zu bauen braucht man natürlich die richtigen Sachen. Dazu gehören ein Werkzeugkoffer, Hammer, Säge, Handschuhe, Nägel groß und klein (das Idealmaß sind 60-80mm, gerne auch ein paar längere zusätzlich). Gerne auch ein Zollstock und einen Bleistift zum anzeichnen.
Mittagessen: Gibt es an jedem Hüttendorf-Tag in der Mittagspause.
Motto: Das Hüttendorf in Rimpar steht jedes Jahr unter einem anderen Motto. In den vergangenen Jahren hatten wir beispielsweise schon New York, Pleichachtalspiele, Indianer und Regenwald. Zu diesem Thema werden passende Workshops, Projekte und Aktivitäten angeboten und die Hütten werden in diesem Stil verziert und bemalt. Dennoch stellt das Motto keinen Zwang dar! Genauso gibt es immer Angebote, die sich nicht danach richten und jedes Jahr unabhängig vom Thema stattfinden.
N wie
Nachtwanderung: Sie stellt mittlerweile schon einen festen Bestandteil im Ablauf des Hüttendorfs dar und findet meist am zweiten Veranstaltungsabend statt. Der Gruselfaktor darf hier natürlich nicht zu kurz kommen, denn sonst könnten wir ja gleich eine normale Schnitzeljagd machen.
Nägel: Müssen zum Bauen der Hütten selbst mitgebracht werden, gelten aber während des Hüttendorfs auch als Zahlungsmittel unter den Kindern. Idealmaß: 60-80mm, es wird aber auch gerne mal mit 260ern gehandelt 😉
O wie
Organisation: Alles, was am Hüttendorf läuft, bedarf einer Organisation. Sozialpädagoge und Betreuerteam organisieren das Ferienprogramm, die Eltern-Ini das kulinarische Drumherum.
P wie
Paletten: Sie werden als Baumaterial gestellt, müssen aber vorher zum Grillplatz geschafft werden. Helfer sind willkommen!
Q wie
Quatsch: Ja! Die Kinder dürfen auch Quatsch machen…
R wie
Regeln: … solange sie sich an ein paar Regeln halten.
Regen: Soll niemanden daran hindern, zum Hüttendorf zu kommen! Zieht euch einfach Gummistiefel und eine Regenjacke an und überhaupt ist im Schlamm das Hüttenbauen doch sowieso viel spaßiger! Und wenn die Eltern dann sehen, wie wenig euch der Regen ausmacht und ihr euch aber trotzdem freut und fröhlich nach Hause kommt, können sie sich eigentlich gar nicht mehr über die dreckige Kleidung beschweren.
S wie
Spenden: Damit das Eltern-Cafe arbeiten kann benötigen wir Kuchen- und Obstspenden und auch für die Abendveranstaltungen sind wir auf Ihre Salatspenden angewiesen. Hierfür werden im Vorfeld des Hüttendorfs die Listen in der JugendApp veröffentlicht.
T wie
Trinken: wird von der ElternIni als ungesüßter Tee angeboten, Wasser kann an der Leitung aufgefüllt werden und Trinken bei der Ini gekauft. Zusätzlich empfehlen wir die Mitnahme einer eigenen (beschrifteten) Trinkflasche.
TÜV: Erst wenn der Hütten-TÜV die Hütte auf’s Genauste getestet hat, darf ein weiteres Stockwerk gebaut werden oder die Hütte für die Übernachtung genutzt werden.
U wie
U-Boot-Stahl: Hammer und Sägen, die beim Hüttendorf an Kinder ausgeliehen werden, sind grundsätzlich aus U-Boot-Stahl, denn erst dann tauchen diese Werkzeuge bei uns auch wieder auf!
Übernachtung: Super Hütte gebaut! Endlich dicht und stabil! Dann müssen die Kinder natürlich auch mal darin übernachten.
V wie
Veranstaltungen am Abend: Sozusagen die Bürgerversammlungen des Hüttendorfs. Alle Eltern, Verwandte und Freunde der Hüdo-Kinder sind herzlich eingeladen, das Hüttendorf zu besuchen. Auch hier werden einige als Helfer*innen gebraucht.
Vielfalt: So unterschiedlich wie sowohl Kinder als auch die Betreuer sind, so unterschiedlich und vielfältig sind auch die angebotenen Workshops.
W wie
Waffeln: Übertreffen an Beliebtheit nahezu die Crêpes!
Workshops: Spiel, Spaß, Sport, Basteln, Musik, Ausflüge… den Kindern ist immer etwas geboten, um die Langeweile fernzuhalten!
X wie
Platzhalter: X steht für alles, was in diesem ABC nicht genannt wurde und entweder hier nicht zu finden ist und sein wird oder mit eurer Hilfe noch ergänzt werden kann.
Y wie
Yoga: Sogar ein Yoga-Workshop wurde auf dem Hüttendorf schon angeboten!
Z wie
Zusammen: Kurzum: Wenn wir alle zusammen mit anpacken, wird das Hüttendorf jedes Jahr zum vollen Erfolg und einmaligem Erlebnis!
Zweiter Stock: Ab 10 Jahren darf nach dem erfolgreichen Hütten-TÜV ein zweiter Stock gebaut werden.
Viel Spaß!